Erstmal steht hier nur eine recht kurze Geschichtszusammenfassung,
diese soll sich aber mit der Zeit auch noch vergrößern.
Die Geschichte des VW Typ181 startet in den späten 60er Jahren. Die Bundeswehr entschied sich den Nachfolger des DKW Munga beim Volkswagen-Konzern entwickeln und herstellen zu lassen.
VW blieb der damaligen Konzernstrategie treu. Man blieb bei der bewährten und bekannten Technik. Von der Grundidee her stammt der Typ181 vom Typ82, dem Kübelwagen aus dem 2.Weltkrieg. Technisch griffen die Ingenieure auf die Grundlagen des Kaefers zurück.
Der Kübel baut auf einem Zentralrohrrahmen auf, der vom Karmann-Ghia übernommen wurde. Der Vortrieb erfolgt über die Hinterräder. Diese werden angetrieben von einem hinter der Hinterachse montiertem Vierzylinder-Boxermotor, luftgekühlt natürlich. Das Getriebe, welches aus der ersten Generation des Transporters übernommen wurde sitzt vor der Hinterachse, die noch mit Vorgelegen arbeitet und ebenfalls vom Transporter stammt. Ansonsten stammen die meisten Teile des Kübelwagens direkt vom Käfer. Instrumente, Lenkung, Kupplung, große Teile der Technik und unzählige Kleinteile kann man ohne Probleme vom Käfer in den Kübel umbauen.
Als der Wagen 1969 auf den Markt kam wurde er von einem 44PS starken Motor angetrieben. Dieser Motor wurde 1970 vom bekannten 1,6l Motor ersetzt, der aber, dank niedriger Verdichtung auch nur 44PS leistete. 1972 wurde die Getriebeabstufung verbessert und die Elektrik besser vor Spritzwasser geschützt. 1974 wurde der Wagen dann in größerem Maße verändert. Die Verdichtung des Motors wurde erhöht und die Leistung wuchs auf 48PS an. Gleichzeitig wurde die Pendelachskonstuktion von einer moderneren Schräglenkereinheit ersetzt. Dadurch verbesserte sich zwar das Fahrverhalten auf befestigten Straßen sowie die Höchstgeschwindigkeit, aber die Geländetauglichkeit des Kübels litt darunter.
Die Zivilversionen erhielten nun auch eine Frischluftheizung statt der vorher üblichen Standheizung. Aus diesem Grund wurde die Auspuffanlage geändert (Wärmetauscher) und die Wagen erhielten Luftansaugkästen über den hinteren Kotflügeln. Wenn jedoch eine Standheizunggeordert wurde (was bei BW-Fahrzeugen obligatorisch war), fielen diese Änderungen weg.
1972 wanderte auch die Produktion des Typ181 nach Mexiko. Der Wagen wurde in Deutschland zum größßten Teil von der Bundeswehr in Dienst gestellt. Im Zivilen Bereich war der Wagen nicht sehr erfolgreich. Anders in den USA. Dort hieß der Wagen "The Thing" (das Ding) und fast 80% der Mexikanischen Produktion gelangten dorthin. Wer heute etwas ausgefallenere Zubehörteile sucht, wird in Amerika ganz sicher fündig. Der Wagen hatte dort mehr das Image eines Freizeitmobils und entsprechend vielfältig sind die Zusatzaustattungen (Hardtop, Felgen, Reserveradaufängung, usw)
1979 wurde die Produktion des Typ181 eingestellt.
Genaue Produktionszahlen lassen sich schwer nennen. Die Quellen sind sich da nicht so ganz einig.
Mail an:
Webmaster@vw181.net